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Chance for Kids

Hilfen für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien

 

Zahlreiche Kinder und Jugendliche sind durch eine Sucht- oder psychische Erkrankung eines Elternteils stark belastet. Die negativen Auswirkungen auf den weiteren Lebensverlauf der betroffenen Kinder können teilweise dramatisch sein. Das Projekt Chance for Kids trägt dazu bei, Hilfen für Kinder psychisch sowie suchtkranker Eltern (weiter) zu entwickeln. Gefährdete Kinder sollen vermehrt in den Blick der Arbeit von Beratungsstellen rücken und so die notwendige Unterstützung erhalten.

 

Hierfür werden Kooperationen zwischen Erziehungs- und Suchtberatungsstellen auf Ortsebene initiiert. Im Rahmen eines mehrjährigen Qualifizierungsprogramms werden konzeptionelle und personelle Verknüpfungen geschaffen und so bestehende Hilfsangebote qualitativ verbessert, die Zugänge zur Zielgruppe ausgebaut sowie vor Ort neue Finanzierungssysteme etabliert. Alle Projektpartner sind in ein Lernnetzwerk eingebunden, das als multiperspektivisches Entwicklungs- und Steuerungsmodell fungiert. Im Rahmen der Initiative wird langfristig ein Haltungswechsel bei den beteiligten Fachkräften etabliert. 

 

Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass über die kooperativen Strukturen zwischen Sucht- und Erziehungsberatungsstellen im Vergleich zur Regelversorgung stärker Kinder/Familien aus belastenden Lebenslagen erreicht werden und deren Versorgung durch die kooperative Zusammenarbeit der Akteure erkennbar wirksamer ist. Im Rahmen der Förderung soll eine Verstetigung der neu aufgebauten Strukturen und Angebote über eine Regelfinanzierung erreicht werden.

„Ihr seid Experten für die Suchterkrankung, wir für das Großwerden in den Familien. Die Familien benötigen beides.“

- Frachkraft einer Erziehungsberatungsstelle zur Notwendigkeit enger Kooperationen, um Versorgungsqualität für betroffene Familien herzustellen

Kooperationspartner
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.
Förderzeitraum
seit 2016
Förderziele
Qualifizierte (Weiter-) Entwicklung bestehender Hilfsangebote, Etablierung nachhaltiger Kooperationsnetzwerke zwischen Erziehungs- und Suchtberatung sowie systemübergreifende Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen
Einsatz von Fördermittel
Finanzierung der Projektkoordination und zusätzlicher Personalressourcen in den Sucht- und Erziehungsberatungsstellen

Ihre Ansprechpartnerin in der Stiftung

Kristina Bohnstedt

Kristina Bohnstedt

Projektmanagerin und Prokuristin